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ÜBER UNS

 

FORUM : : WALLIS <<>> FORUM : : VALAIS

Das Festival für NEUE MUSIK und aktuelle Kultur FORUM WALLIS <<>> FORUM VALAIS bietet geradezu ein Feuerwerk an zeitgenössischer Kultur im Wallis. Es arbeitet mit dem Ziel, neue künstlerische Wege mittels Uraufführungen, nationalen und internationalen Kooperationen, Schularbeit und kulturpolitischen Diskussionen vorzustellen, zu diskutieren und zu vernetzen.

Das FORUM WALLIS wird in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl Institutionen von der 'Kleinen Konzertreihe Oberwallis' getragen und wurde bisher viermal in beiden Sprachregionen des Wallis ausgetragen und ist den gesamtwalliser Kommunikationsplattformen Scènes Valaisannes und Label' Art angeschlossen.

Andreas Zurbriggen, Präsident Kleine Konzertreihe Oberwallis
Javier Hagen, Vizepräsident, Festivalleitung FORUM : : WALLIS <<>> FORUM : : VALAIS
Fabienne Imoberdorf
Ursula Armbruster

GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DER KLEINEN KONZERTREIHE OBERWALLIS SEIT 1979

Der Verein Kleine Konzertreihe Oberwallis wurde in den späten 70er Jahren von Musikern und Musikstudenten gegründet, um jungen oberwalliser Musikern eine Plattform zu bieten. Zu ihnen gehörten unter anderem die heute etablierten Oberwalliser Anton Arnold, Norbert Carlen, Hilmar Gertschen, Hansruedi Kämpfen, Paul und Eliane Locher, Alex Rüedi, Stefan Ruppen, Elmar Schmid und Matthias Walpen. Unter dem Präsidium von Stefan Ruppen, Alex Rüedi, Christine Brigger und Daniel von Hoff unterstützte die Kleine Konzertreihe zwischen klassischer Kammermusik, Jazz oder den ersten Auftritten der Sopranistin Rachel Harnisch und der Perfomancekünstlerin Erika Stucky ein denkbar breites Spektrum an Konzerten zunächst im ganzen Oberwallis, dann konzentriert im Briger Kellertheater. Inzwischen haben sich die Auftrittsbedingungen im Wallis stark gewandelt: wo vor 30 Jahren ein grosser Aufbaubedarf erkannt und dessen Entwicklung nach Kräften gefördert wurde, gerät heutzutage die öffentliche Hand an ihre Grenzen, Veranstalter wie Künstler sehen sich selbst in lokalem Rahmen einer internationalen Konkurrenz gegenüber, und das Publikum profitiert von der hohen Mobilität und geniesst kulturelle Programme zunehmend in den grossen Zentren - Vor diesem Hintergrund ist ein inhaltlicher Wandel und die Vernetzung der Kulturschaffenden untereinander wie mit Partnern in Bildung, Wirtschaft, Tourismus und Politik im Wallis, schweizweit und international eine Notwendigkeit. So ist die Kleine Konzertreihe 2006 mit dem Festival für aktuelle Kultur 'FORUM WALLIS <<>> FORUM VALAIS' ein Wagnis eingegangen, das die 'kulturelle Wertschöpfung im Wallis' mit Musikaufführungen, Performances, Kunstausstellungen und Podiumsgesprächen ins Zentrum rückt. Die nationale Medienbeachtung, sowie die breit abgestützten Partnerschaften lassen aufhorchen: Die Gewichtung der Walliser Gegenwart in ihrer künstlerischer Gesamtheit und Vielseitigkeit verspricht, bereits in naher Zukunft Früchte und wichtige Impulse mitzutragen. Die Kleine Konzertreihe Oberwallis bietet dafür zwei Gefässe an: 1. das Festival für aktuelle Walliser Kultur 'FORUM WALLIS <<>> FORUM VALAIS' und 2. das zur Tradition gewordene Silvester-Kammermusikkonzert im Briger Stockalperschloss.

HINTERGRÜNDE
NACH WELCHEN GESICHTSPUNKTEN DAS FORUM WALLIS PROGRAMMIERT

Das FORUM WALLIS definiert das Wallis als ökonomisches Loch: peripher gelegen, geographisch gesplittet, im absoluten Vergleich zur internationalen Konkurrenz hohe Minimalpreise, hoher Braindrain. Analog zum modernen Walliser Weinbau geht das FORUM WALLIS davon aus, dass mittel- und langfristig kulturelle Erzeugnisse aus dem Wallis nur überleben können, wenn sie 1. im Hier und Jetzt verankert sind, dh. zeitgenössisch, 2. mit der Landschaft Wallis verbunden und 3. strukturell sowohl lokal als auch international (und nicht in erster Linie national) vernetzt sind. Die Konzentration mehrerer Neuproduktionen in einem Festival reduziert die Logistikkosten für die 'création' auf ein Minimum. Mit zeitgenössischer Walliser Kultur, sie kann elitär wie populär ausgerichtet sein, bindet man einheimische Kompetenzen, investiertes Bildungskapital kommt über verschiedene Wege zurück; zeitgenössische Walliser Kultur hilft mit, die lokale Identität einer ökonomisch gefährdeten Landschaft zu stärken. Das FORUM WALLIS steht mit seinem Konzept einzigartig in der Schweiz: Festivals in derselben Grössenordnung mit klassischer, zeitgenössischer oder spartenübergreifender Programmierung sind, ob kommerziell oder nicht, national oder international ausgerichtet – regional programmierende Festivals sind in der Regel nicht zeitgenössisch orientiert. Vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise gewinnt die Struktur des FORUM WALLIS an zusätzlicher Brisanz: antizipiert sie doch die auf die Kantone zukommenden Aufgaben modellhaft und beweist, dass es durch eine taktisch kluge mediale und künstlerische Vernetzung möglich ist, selbst mit vergleichsweise bescheidenen Budgets und schlankem Management interessante, erlebnisreiche und inhaltlich wertvolle kulturelle Programme mit nationaler und internationaler Ausstrahlung zu realisieren.

DAS FESTIVALPROGRAMM ALS BEETAGG CODIERT
WIE SICH KOSTENEFFIZIENZ, ÖKOLOGIE UND ZEITGENÖSSISCHER ANSPRUCH KOMBINIEREN LASSEN

Das Programm des FORUM WALLIS II-IV ist über einen BeeTagg auf einer für den Gebrauch von Mobiltelefonen eigens datenkomprimierten Webseite per Handy abrufbar. Voraussetzung ist ein internetkompatibles Handy mit Fotokamera. Ausgehend von 500'000 Handys im Wallis, davon mindestens 50% die technischen Voraussetzungen erfüllend (Kamera, WAP), erreicht das FORUM WALLIS mit seinem digital codierten Programm potentiell 250'000 Personen. Das Festivalprogramm als BeeTagg ist gegenüber einem konventionellen Programmheft mit verhältnismässig kleiner Auflage (<5'000 vs. 250'000), ungleich grösserem redaktionellen Aufwand, Papierverbrauch und garantiertem Restbestand finanziell, ökologisch, arbeitstechnisch und medienstrategisch weit effizienter. Der Code mit der Bedienungsanleitung ist auf dem Festivalpliant, dem Ticket, dem Flyer sowie auf den Plakaten veröffentlicht und damit breit in der Öffentlichkeit gestreut. Er fällt grafisch auf und verlangt – last but not least vor dem sozioökonomischen Hintergrund des Festivals – einen Schritt vom Publikum. Letzteres wird dafür mit attraktiven Informationen und Features versorgt.

Wie Sie das Festivalprogramm per BeeTagg über Ihr Handy abrufen können:
Surfen Sie mit dem Browser Ihres Handys auf http://get.beetagg.com
Gratis BeeTagg Reader auf Handy downloaden
BeeTagg Reader öffnen
BeeTagg mit Handykamera fotografieren und Anweisungen folgen

 

 

 

 

PHOTOS:
Ivan Eftimovski
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